Elektrosmog - Niederfrequenz

Niederfrequenz

Sobald eine elektrische Leitung oder Elektrogeräte am Stromnetz angeschlossen sind, werden elektrische Wechselfelder erzeugt und zwar auch dann, wenn kein Strom fließt. Diese Felder breiten sich in ihrer näheren Umgebung aus.

Wird elektrisch fließender Wechselstrom erzeugt - z. B. durch eingeschaltete Geräte, Motoren, Transformatoren etc. - verursachen diese Stromverbraucher zusätzlich zu den elektrischen auch magnetische Wechselfelder. Die beiden Strahlungsarten bedingen sich gegenseitig. Wenn sie sich in Abhängigkeit voneinander verändern, spricht man von elektromagnetischen Feldern.

Vor allem treten niederfrequente Felder in der Nähe von Hochspannungsleitungen und Bahnstromleitungen sowie in unmittelbarer Nähe von elektrischen Haushaltsgeräten auf (z.B. Fernseher, Nachttischlampen, Fön, Staubsauger, Elektroherd, Bohrmaschine, elektrische Zahnbürste, Heizdecken etc.).

Niederfrequente Felder sind an Leitungen gebunden und nehmen mit der Entfernung von der Leitung deutlich ab. Sie haben die Eigenschaft, sich über alle Materialien auszubreiten, die elektrisch leitfähig sind (Ankoppelungen). Auch der menschliche Körper ist ein „guter“ elektrischer Leiter, da er zu rund 70 % aus Wasser besteht. Kommt er mit einem elektrischen Feld in Kontakt, koppelt dieses an den Körper an und wird über die Füße zur Erde abgeleitet. Dabei können hohe Körperspannungen entstehen.